Flensburger Förde

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Die Flensburger Förde ist 40 bis 50 Kilometer lang (je nach Abgrenzung zur Kieler Bucht) und hat von allen Förden und fördeartigen Fjorden der Kimbrischen Halbinsel die größte Wasserfläche. Sie bildet als langer Seitenarm der Ostsee deren westlichsten Punkt. Durch die Halbinsel Holnis wird die Förde in eine Innen- und eine Außenförde gegliedert.

Innenförde: Ihre Breite schwankt zwischen 2 und 3 km, die größte Tiefe beträgt an mehreren Stellen etwa 19 m. Vor allem auf ihrer Nordseite, der überwiegend windabgewandten Seite, ist der Küstenverlauf durch zahlreiche kleine Buchten gekennzeichnet. Dagegen ist die Tendenz zur Bildung einer Ausgleichsküste auf der exponierteren Südseite wesentlich stärker ausgeprägt. Steilufer kommen in der Innenförde noch häufiger vor als in der Außenförde.

Außenförde: Östlich von Holnis liegt die 28 km lange Außenförde mit ihren Teilbuchten: der Sonderburger Bucht im Norden und der Geltinger Bucht im Süden. Von der Sonderburger Bucht zweigen der Vemmingbund im Westen und das Hörup Haff im Osten ab. Die Außenförde wird an ihrem östlichen Ende durch ein großräumiges Flach (den Breitgrund) und ein langgestrecktes Riff (den Kalkgrund) vom Kleinen Belt bzw. von der Kieler Bucht abgegrenzt.

Die Flensburger Förde liegt auf Position: 54° 47′ 45.38″ N - 9° 25′ 44.47″ O.

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